Jetzt den SonicShop-
Gehörschutz-Guide
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...oder: Was eine Discothek mit einem Presslufthammer gemeinsam hat.
Besonders
gefährlich ist der so genannte "Freizeitlärm". Schallpegel,
die wir (obwohl sie unglaubliche Größenordnungen erreichen) häufig
als angenehm wahrnehmen (siehe Grafik).
Hörschädigungen durch Lärm sind tückisch. Denn nur selten werden Höreinbußen durch Lärmeinwirkungen unmittelbar wahrgenommen. In der Regel schädigt Lärm das Gehör langsam und unbemerkt, aber stetig. Vor allem jedoch dauerhaft und irreversibel. Die empfindlichen Haarsinneszellen im Innenohr des Menschen werden durch dauerhafte Lärmeinwirkung regelrecht herausgerissen.
Ein gutes Beispiel dafür, wann es für das menschliche Gehör – unabhängig vom subjektiven Empfinden – zu laut ist, gibt uns die Arbeitswelt. Hier ist schon ab einem mittleren Dauerpegel von 85 dB (z. B. Fräsmaschine) das Tragen eines Gehörschutzes Vorschrift (siehe auch: Infos zur Lärmschutzverordnung).
Zum
Vergleich: Auf Tanzflächen in Diskotheken werden Durchschnittswerte von
90–105 dB erreicht, bei einer Opernaufführung im Orchestergraben
80–100 dB und bei Rockkonzerten 100–115 dB. In Techno-Diskos wird
häufig sogar die Schmerzgrenze, die bei ungefähr 120 dB liegt, überschritten!
Wie hoch der Pegel in verschiedenen Situationen um Sie herum ist, können Sie mit einem Schallpegelmesser überprüfen.
Besuchen Sie unsere Pegelseite. Hier haben wir verschiedene Lautstärkepegel miteinander verglichen.
Wenn der Lärm, dem Sie ausgesetzt sind, nicht eindeutig über der Schmerzgrenze liegt (Ohrgeräusche wie Pfeifen, Rauschen usw. weisen auf eine sichere Schädigung hin), kann niemand definitiv vorhersagen, wann eine Gehörschädigung eintritt. Je nach Dauer und Frequenz des Lärms kann das Gehör o. g. Schallpegel durchaus einmal verkraften oder umgekehrt auch schon bei niedrigeren Werten Schaden nehmen.
Fakt ist aber: Immer wenn Sie lautem, lang anhaltendem oder schlichtweg störendem Schall ausgesetzt sind, haben Sie eindeutig zu viel um die Ohren. Kommt dann noch die richtige Kombination aus Schallpegel (dB), Frequenz (Hertz) und Einwirkzeit hinzu, kann das Ihr Gehör und Ihre Gesundheit regelrecht ruinieren.
Außer
gehörschädigenden Einflüssen hat Lärm noch folgende (einige
von vielen) negative Auswirkungen:
hohes
Risiko, einen Tinnitus (Ohrgeräusch) zu erleiden
Anstieg
des Blutdrucks
erhöhter
Energieverbrauch
Abfall
des elektrischen Hautwiderstandes
Abnahme
der Peristaltik
Herabsetzung
der Durchblutung
herabgesetzte
Arbeitsleistung (Fehler, Unfall, Krankheit)
mangelhafte
Regeneration in Relax-Phasen
beeinflusste
Tiefschlafphase
SonicShop ist der erste Schritt in die richtige Richtung: Mit Gehörschutz können Sie den Lärmpegel mindern und den Sound maximieren.
Wenn Sie mehr erfahren möchten über Rechtsprechungen im Zusammenhang mit Lärmbelästigungen, sollten Sie die Seite der Lärmberatung Wittstock besuchen. Dort erfahren Sie z.B., ob Kindergeschrei zu Mietminderungen berechtigt, ob und wann Anspruch auf Trittschalldämmungen besteht und welche Geräusche in der Nachbarschaft hingenommen werden müssen.
Auch für den Bereich der Wohnung und der Nachbarschaft gibt es empfohlene Grenzwerte, die nicht überschritten werden sollten. Solche Werte können Sie ab 50 dB z.B. mit einem Schallpegelmesser überprüfen. Hier einige Beispiele (in diesem Fall mit Bezug auf Lärmemissionen von Arbeitsstätten).
Ausnahmen, Besonderheiten und Erklärungen:
Quelle: Verw.-Vorschrift zum Bundesimmissionsschutzgesetz (v. 26.08.98)