Leisetreter -
Der Gehörschutz-Blog

Seit sechs Wochen No. 1 (in den Wal-Charts)

Was macht einen Ohrwurm aus? Er bohrt sich ins Gehör und ist kaum wieder heraus zu bekommen. Mancher Ohrwurm wird mit der Zeit sogar lästig.

Bei uns Menschen sind Ohrwürmer eigentlich ständig präsent. Die Radiostationen spielen uns geeignetes Material penetrant vor, wir übernehmen es und bekommen es nicht mehr aus dem Ohr. Wer nun jedoch glaubt, dieses Phänomen sei eine rein menschliche Marotte, der irrt.

Australische Forscher von der Universität Queensland haben nach zehnjähriger Beobachtung jüngst auch bei Walen eindeutige Gesangshitparaden nachweisen können. Im speziellen lies sich der Nachweis bei Buckelwalen führen. Während der Paarungszeit versuchen männliche Tiere mit Paarungsgesängen passende Weibchen (die übrigens nicht „singen“) zu finden. Die Hitlisten wechseln dabei von Saison zu Saison und sind auch regional unterschiedlich. Neue „Hits“ werden nach Ansicht der Forscher durch Männchen eingebracht, die von einer Gruppe zur nächsten wechseln.

Bei den Buckelwalen handelt es nicht um Gesang im menschlichen Sinne, sondern um deren Art der Kommunikation untereinander. Trotzdem ist es faszinierend zu sehen, dass sich innerhalb von Gruppen gleiche Gesangsmuster durchsetzen und saisonal abweichen – genau wie bei Menschen, die ihre Ohrwürmer mitsingen oder mitsummen.

Der Gesang der Buckelwale kann übrigens Lautstärken von bis zu 190 Dezibel erreichen und gilt als einer der lautesten Tierlaute.

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So klingt ein Flammkuchen im Ofen

Das akustische Pendant zur Frage „Geht im Kühlschrank das Licht aus, wenn ich die Tür schließe?“ hat Frank Müller gefunden. Auf seinem Projekt „Klangpinnwand“ ist er der Frage nachgegangen, was eigentlich ein Flammkuchen im Ofen hören würde, wenn er Ohren hätte.

Was nicht ganz klar ist: War die Ofentür geschlossen? War es vielleicht sogar die letzte Aufnahme des Aufnahmegerätes, weil es mit dem Käse um die Wette schmolz?

Man kann die Hitze während der Aufnahme förmlich hören. Ein interessantes Experiment. Und nicht das einzige außergewöhnliche auf der Klangpinnwand, die man auch als Hommage an Alltagsklänge bezeichnen könnte.

Ob das Licht im Kühlschrank tatsächlich aus geht bleibt ungeklärt. Enträtselt ist jedoch, wie es im Kühlschrank klingt.

Das Bild vom Flammkuchen zeigt nicht das interviewte Exemplar, es ist ein klassischer Elsässer Flammkuchen von den Kochbanausen.

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Lass Dich nicht vom Lärmteufel erwischen

Junge Leute sind häufig nicht sensibilisiert für Lautstärken. Musik wird meist lauter gehört als dies gesund ist. Dabei kann man eigentlich niemandem wirklich einen Vorwurf machen, denn gerade Freizeitlärm ist tückisch.

In unserer Freizeit erwischt und Lärm auf eine ziemlich hinterlistige Art und Weise: In Form von schönen/coolen/lässigen/angesagten/hippen Klängen. Und damit öffnet sich der Eingang zu einem Teufelskreis.

Beispiel Musik: Lieblingsmusik macht uns euphorisch, glücklich, high. Wir tanzen gerne darauf ab oder hören sie immer und immer wieder. Oft stellt sich dieser Effekt erst mit einer kräftigen Lautstärke ein. Und wenn wir einige Minuten laute Musik gehört haben, dann kommt ein weiterer Kick nur, wenn die Lautstärke noch einmal zunimmt. So gesellt sich Dezibel zu Dezibel und die Pegel der Musik werden immer lauter. Dabei ist es egal, ob wir die Musik per MP3-Player, auf einem Konzert oder in der Diskothek hören.

Lärm von der Kreissäge ist unangenehm, Lärm aus dem Lautsprechern fühlt sich gut an. Beides schädigt jedoch in gleichem Maße.

Eine neue Kampagne des Teams vom SonicShop versucht nun einen kleinen Schritt auf jüngere Zielgruppen zuzugehen und das Thema Freizeitlärm in den Focus zu setzen. Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, dafür mit einem freakigen Kollegen namens „Lärmteufel„.

Zu Beginn der Aktion verlost sonicshop.de für alle Facebook-Fans 100 Lärmteufel-T-Shirts.

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Was passiert im Gehirn wenn wir hören?

Mal ehrlich: Wenn ein Mensch mit dem Titel „Prof. Dr. med. Dr. phil.“ vorhat, uns zu erklären, wie das Hören funktioniert, dann flüchten viele von uns innerlich und erwarten unverständliche Zusammenhänge. Manchmal ist diese Flucht durchaus berechtigt.

Ganz anders ist das jedoch, wenn Prof. Dr. med. Dr. phil. Manfred Spitzer auf der Bühne erscheint. Aus „Physiologie des Hörens“ wird bei ihm „Vom Wackeln zum Hören“. In seiner unvergleichlich lebhaften und bildhaften Art schafft er es, Menschen in nur 15 Minuten einen Eindruck von wichtigen Abläufen im Ohr und in der zentralen Verarbeitung zu vermitteln. Das ist bemerkenswert.

Wer schon immer einmal verstehen wollte, wie das Richtungshören beim Menschen funktioniert, der sollte das Spitzer-Video nicht verpassen.

Erschienen ist dieser Ausflug in die Welt des Hörens als Folge der Reihe „Geist und Gehirn“ im Rahmen von BR-alpha. Hier geht’s zur Seite des Videos beim Bayrischen Rundfunk.

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