Grauer Hintergrund mit Leisetreter Gehörschutz-Blog Logo. Grauer Hintergrund mit Leisetreter Gehörschutz-Blog Logo.

Hintergrundwissen: wie laut sind Gartengeräte – Themenmonat Gartenarbeit

Blogbeitrag gepostet am 25.03.2019

Ein Rasenmäher bei der Arbeit

Einige Gartengeräte, vor allem solche, die mit Motoren betrieben werden, können erheblichen Lärm verursachen. Dieser Lärm wird von der Umgebung oft als störend empfunden und ist für diejenige Person, die die Maschine bedient, unter Umständen sogar gefährlich.

Worauf muss bei der Bedienung von lauten Gartengeräten geachtet werden?

Wichtig ist natürlich der Selbstschutz. Wer ein lautes Gartengerät bedient, sollte unbedingt einen Gehörschutz tragen, um Hörschäden zu vermeiden. Vor allem wenn über einen längeren Zeitraum mit einem entsprechenden Gerät gearbeitet wird, sind passende Ohrstöpsel unverzichtbar.

Die Ruhezeiten bei der Gartenarbeit

Auch geltende Ruhezeiten müssen beachtet werden, denn es gibt zum Beispiel die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung, die berücksichtigt werden muss. Da Lärm als Gesundheitsgefahr gilt, gibt es strenge Regelungen zu den Betriebszeiten solch lauter Geräte.

In Wohngebieten ist es zum Beispiel grundsätzlich verboten solche lärmintensiven Geräte an Sonn- und Feiertagen zu verwenden, außerdem dürfen sie an den übrigen Tagen nur zwischen 07:00 Uhr und 20:00 Uhr betrieben werden. Für einige Geräte gibt es sogar weiterreichende Einschränkungen – sie dürfen in Wohngebieten zwischen 17:00 Uhr und 09:00 Uhr sowie zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr nicht verwendet werden. Außerdem kann es kommunale Auflagen geben.

Bevor Sie also den Häcksler oder Rasentrimmer in Betrieb nehmen, sollten Sie sich über die geltenden Regelungen informieren, um Krach mit den Nachbarn zu vermeiden. Viele weitere Informationen zu diesem Thema haben wir hier für Sie zusammengestellt.

EarWorkers Gehörschutz für die ArbeitUnsere Produktempfehlung bei der Arbeit mit lauten GerätenEarWorkers

  • Gehörschutz für die Arbeit
  • Starke 24 Dezibel Dämmung
  • Zwei statt drei Lamellen für leichteren Sitz im Ohr
  • Filter lässt sich wechseln
  • Reinigungsspray im Set enthalten

Übersicht über laute Gartengeräte

  • Rasenmäher
    Trotz eines großen Angebots an Elektromähern, erfreuen sich Rasenmäher mit benzinbetriebenem Motor großer Beliebtheit. Sehr zum Nachteil für das Gehör. Denn die meisten derartigen Rasenmäher erreichen ohne weiteres einen Schalldruckpegel von 90 Dezibel. Ist die zu mähende Rasenfläche größer, dauert der Mähvorgang entsprechend lang und stellt eine enorme Lärmbelastung dar.
    Gesetzlich geregelt ist, dass die Lautstärke nicht über 96 Dezibel liegen darf.
  • Vertikutierer
    Wieder geht es um die Rasenpflege, dieses Mal um das Vertikutieren. Glücklicherweise ist dies nicht so häufig notwendig wie das Rasenmähen, aber Lärm verursacht es trotzdem, zumindest, wenn kein rein mechanisches, sondern ein motorbetriebenes Gerät verwendet wird. Der Schalleistungspegel vieler Geräte erreicht Werte zwischen 90 und 94 Dezibel.
  • Rasentrimmer
    Und wieder ist es der liebe Rasen, der für reichlich Lärm sorgt, jedenfalls wenn er ordentlich gepflegt wird. Ein Rasentrimmer mit Motor kann eine Lautstärke von über 90 Dezibel erreichen.
  • Laubbläser
    Laubbläser erreichen schnell eine Lautstärke von etwa 100 Dezibel – enormer Krach! Dieser stört nicht nur die Nachbarn, sondern schädigt auch das Gehör des Bedieners. Wer nicht auf einen Besen zurückgreifen kann oder mag, sollte daher unbedingt Ohrstöpsel tragen und zum Wohle der Nachbarn auf die Ruhezeiten achten.
  • Heckenschere
    Heckenscheren sind die Lärmmonster unter den Gartengeräten. Sie erreichen Werte von 104 Dezibel, wodurch ernsthafte Schäden des Gehörs verursacht werden können.
  • Kettensäge
    Eine motorbetriebene Kettensäge kann in der Spitze Werte von 110 Dezibel erreichen. Das ist nicht nur eine enorme Belastung für denjenigen, der die Säge bedient, sondern auch für Menschen in der Umgebung.
  • Häcksler
    Auch Häcksler, die dazu verwendet werden Äste und anderen Gartenabfall zu zerkleinern, sind eine enorme Lärmquelle. Je nachdem welches Modell verwendet wird, liegt der durchschnittliche Schalldruckpegel bei Werten von bis zu 95 Dezibel, bei älteren Modellen können sogar mehr als 100 Dezibel erreicht werden.
  • Kaminholzsäge oder Kreissäge
    Eine Kreissäge, mit der zum Beispiel Kaminholz in passende Stücke zersägt wird, erreicht eine Lautstärke von bis zu 100 Dezibel. Bei längerer Nutzung drohen hier bleibende Hörschäden, wenn nicht auf entsprechenden Gehörschutz zurückgegriffen wird.

Beachten Sie bitte, dass vor allem ältere Geräte einen teilweise höheren Schallpegel erreichen als hier angegeben ist. Sollten Sie ein derartiges Gerät benutzen, ist es noch wichtiger, dass Sie auf entsprechenden Schutz achten.

Grundsätzlich gilt, wenn mit einem dieser Geräte gearbeitet wird (egal ob alt oder neu), sollte keinesfalls auf Gehörschutz verzichtet werden, weil sonst eine Schädigung des Gehörs droht, die oft nicht mehr umkehrbar ist.

Kommentar schreiben

Bitte erlauben Sie uns die Nutzung von Cookies. OK