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Outdoor-Tipps: Optimaler Start in die Cabrio-Saison

Blogbeitrag gepostet am 03.05.2019

Mit dem Cabrio im Sonnenuntergang
Die Sonne strahlt, der Himmel leuchtet azurblau, es weht ein laues Lüftchen – perfektes Wetter für den Start in die Cabrio-Saison, oder?!
Wir haben hier ein paar Hinweise zusammengestellt, die vor allem Neulinge auf dem Gebiet des Cabrio Fahrens beachten sollten, denn manche Dinge geraten bei der Vorfreude auf einen schönen Ausflug in Vergessenheit.
Lesen Sie weiter, damit Sie am Ende des Tages nicht eine böse Überraschung erleben, sondern den Start in die Cabrio-Saison in guter Erinnerung behalten und sich schon auf die nächste Fahrt freuen können.

Fahren „oben ohne“ – darauf sollten Sie achten

Alte Hasen in Sachen Cabrio werden nur müde schmunzeln, denn sie haben wahrscheinlich schon das eine oder andere hier geschilderte Szenario bereits am eigenen Leib erlebt. Damit es all denjenigen, die neu auf diesem Gebiet sind, nicht auch so ergeht, haben wir hier einige Hinweise zusammengestellt, die beachtet werden sollten, bevor es losgeht.

Ohren schützen

Vor allem zu Beginn der Outdoor-Saison, wenn die Temperaturen noch recht mild sind, das Wetter aber zu schön ist, um den Tag drinnen zu verbringen, sollten Cabrio-Fahrer daran denken, ihre Ohren zu schützen. Der Fahrtwind ist grundsätzlich nicht zu unterschätzen und wenn es draußen noch entsprechend frisch ist, wird die Sache noch unangenehmer.
Während des Ausflugs ist meistens noch gar nichts zu merken, aber ein paar Stunden nach der Heimkehr beginnen hartnäckige Ohrenschmerzen. In dem Fall ist höchstwahrscheinlich der kalte Fahrtwind der Übeltäter gewesen. Schützen Sie sich und beugen Sie Infektionen des Ohres, die oft sehr schmerzhaft sein können, vor.
Je nachdem, ob der Gehörgang oder das gesamte Ohr geschützt werden soll, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Viele Outdoor-Fans setzen auf sogenannte Windwolle, diese fällt kaum auf, hält aber Wind und Feuchtigkeit sehr gut ab. Wer grundsätzlich sehr empfindliche Ohren hat, sollte auf so genannte Earbags setzen, die die gesamte Ohrmuschel umschließen. Eine Mütze oder ein Kopftuch, die darüber getragen wird, kann das Aussehen kaschieren, wenn dies gewollt ist.

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Augen schützen

Auch die Augen sollten ausreichend geschützt werden. Zum einen scheint in der Regel die Sonne, wenn das Cabriolet aus der Garage geholt wird, sodass eine (gute) Sonnenbrille hervorragende Dienste leistet, um nicht geblendet zu werden. Die Brille hat aber eine weitere schützende Funktion, denn bei offenem Verdeck können durchaus Insekten oder aufgewirbelte Schmutzpartikel ins Auge geraten, was sehr unangenehm ist. Durch das Tragen einer Brille wird diese Gefahr deutlich gemindert.

Kopfbedeckung

Die Sonne ist in unseren Breitengraden nur im Sommer eine Gefahr – so denken viele Menschen und vernachlässigen den Sonnenschutz. Doch wer mit dem Cabrio unterwegs ist, setzt sich auch im Frühjahr oft über mehrere Stunden ungeschützt der Sonne aus. Es gibt auf der Straße nur wenig Schatten, sodass die Sonne den Kopf und die Haut ungehindert trifft. Durch den kühlenden Fahrtwind verändert sich darüber hinaus die Wahrnehmung und die Sonneneinstrahlung wird gar nicht als so stark empfunden. Bei längerer Dauer kann dies auch schon im Frühjahr zu einem ordentlichen Sonnenbrand führen, im schlimmsten Fall kann es sogar einen Sonnenstich geben.
Cabriolet-Fahrer sollten sich daher durch Sonnencreme schützen und unbedingt eine Kopfbedeckung tragen. Hier ist es wichtig, dass die Kopfbedeckung sicher auf dem Kopf sitzt und nicht durch den Fahrtwind weggerissen wird: Baseballmützen und Kopftücher haben sich bewährt.
Wertsachen nicht vergessen
Ein Aspekt, der schnell in Vergessenheit gerät. Das Cabrio wird geparkt, schnell ausgestiegen und auf die Fernbedienung zum Abschließen gedrückt, dann auf in den Biergarten, den Park oder welches Ziel auch immer Sie angesteuert haben. Dass Verdeck zu schließen, gerät dabei schnell in Vergessenheit. Bei der Rückkehr zum Auto fällt dann auf, dass das Handy nicht mehr in der Mittelkonsole liegt und die Kamera sich auch nicht mehr im Handschuhfach befindet.
Wertsachen sollten zwar grundsätzlich nicht im Fahrzeug zurückgelassen werden. Falls doch, dann aber möglichst so, dass sie von außen nicht sichtbar sind, also zum Beispiel unter der Abdeckung des Kofferraums oder im abgeschlossenen Handschuhfach. Ein Cabrio mit offenem Verdeck ist für Langfinger geradezu eine Einladung.
Also denken Sie unbedingt daran, das Verdeck zu schließen, wenn Sie das Auto irgendwo abstellen.

Nicht zu unterschätzen: der Straßenlärm

Eine Gefahrenquelle, die oft unterschätzt wird, ist der Straßenlärm. Während Motorradfahrer mit dem Lärmproblem in der Regel vertraut sind, wird es von Cabriofahrern oft übersehen. Die Gefahr des Straßenlärms wird höchstwahrscheinlich ausgeblendet, weil er beim Autofahren normalerweise keine besondere Rolle spielt. Doch im Cabrio sieht dies natürlich anders aus, da die Abschirmung von der Umwelt fehlt.

Lärmschützende Ohrstöpsel für Cabrio Fahrer

Lärmschützende Ohrstöpsel sind für Cabriofahrer dringend zu empfehlen, vor allem wenn Teile der Strecke über die Autobahn oder durch die Innenstadt führen – hier ist es oft wirklich laut und das Gehör kann geschädigt werden, wenn es nicht ausreichend geschützt wird. Aber nicht nur der Lärm durch andere Fahrzeuge und Baustellen sorgt für Gefahr, auch der Fahrtwind kann Geräusche von rund 90 Dezibel erzeugen, wenn das Fahrzeug sich mit 100 bis 120 Stundenkilometern fortbewegt. Das ist ein enormer Wert! Um sich das bildlicher vorstellen zu können: 90 Dezibel erreicht ein benzinbetriebener Rasenmäher, würden Sie sich freiwillig mehrere Stunden neben dieses knatternde Gerät stellen, ohne ihre Ohren entsprechend zu schützen?! Vermutlich nicht!

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