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Leisetreter -
Der Gehörschutz-Blog

Airbus A380: Für die einen zu laut, für die anderen zu leise

Blogbeitrag gepostet am 09.10.2015

Airbus-A380-LärmAngekündigt war das das größte Verkehrsflugzeug aller Zeiten als Himmelsflüsterer: Der Airbus A380 sollte besonders leise Triebwerke besitzen und durch die hohe Anzahl der Passagiere an Bord die Gesamtzahl der Stars und Landungen reduzieren. Die Ausweitung der Passagierzahlen weltweit hat das letzte Argument bereits zunichte gemacht. Und die Lautstärke der Triebwerke? Hier handelt es sich technisch gesehen tatsächlich um vergleichsweise leise Antriebe. Viele Anwohner im Bereich der Start- und Landbahnen sehen das jedoch anders. Es häufen sich Stimmen, die von subjektiv mehr Lärm sprechen im Zusammenhang mit den A380-Starts. Ein möglicher Grund dafür ist schnell gefunden.

Schaut man sich an, wie der A380 startet, dann sieht man schnell: Durch seine Größe und sein Gewicht benötigt er einen deutlich längeren Anlauf, um sich in die Lüfte zu schwingen. Bürgerinitiativen haben recherchiert, dass eine A380 14 Kilometer nach dem Abheben nur 877 Meter Höhe erreicht hat. Viele andere Flugzeuge haben nach der Strecke bereits deutlich über 1000 Meter Flughöhe. Eine Boeing 777 z.B. hat eine Flughöhe von bereits Mehr erfahren…

Sound lässt Wasser um die Ecke fließen

Blogbeitrag gepostet am 12.09.2015

24 Herz ist ein verdammt tiefer Ton. So tief, dass Menschen ihn mehr spüren als hören. Einige nehmen ihn gar nicht wahr.

Derart tiefe Töne können wir mit Gehörschutz nicht mehr effektiv dämmen. Also nehmen wir unser Schicksal hin und zeigen, was für schöne Dinge man mit 24-Herz-Tönen so alles anstellen kann. Hier lässt jemand Wasser um die Ecke fließen!

Aber Vorsicht: Nachmachen und zuschauen endet in Enttäuschung. Der Trick dabei ist nämlich die Kamera. Die filmt mit 24 Bildern pro Sekunde – also mit eine Bildfrequenz, die der Tonfrequenz entspricht. Nur so wird der Effekt sichtbar.

Login mit Lärm

Blogbeitrag gepostet am 03.09.2015

Login mit LärmLärm ist keineswegs immer nur störend und nutzlos. Die Forscher der ETH Zürich nutzen Umgebungsgeräusche für ein neuartiges Loginverfahren.

Zwei-Faktor-Logins, also die Anmeldung mit zwei unabhängigen Dingen (z.B. Passwort und eine SMS, ein Retinascan oder einem Fingerabdruck) sind zwar recht sicher, werden aber nur selten verwendet, weil sie meist als zu umständlich empfunden werden. Hier setzen die schweizer Forscher an: Der Desktoprechner auf dem ich mich einloggen möchte nimmt mit dem Mikrofon den Umgebungslärm auf. Mein Smartphone macht dasselbe. Nehmen beide Geräte denselben Lärm auf, so habe ich mich authentifiziert.

Wie das System funktioniert kann man auf der Soundproof-Website in Aktion sehen.

Eigentlich eine tolle Idee. Unberücksichtigt bleibt dabei allerdings, dass immer mehr Loginvorgänge nicht mehr von Desktoprechnern ausgehen, sondern vom Smartphone selbst. Ob so ein System daher Zukunft hat?

Kann man eine Wohnung wegen Lärm zurückgeben?

Blogbeitrag gepostet am 28.08.2015

Lärm in der Wohnung - da hilft nur Gehörschutz?Laut kann teuer werden: Ein Wohnungseigentümer in Bayern fühlte sich genervt durch den Lärm der Seniorentagesstätte unter seiner Wohnung. Als der Lärm in seiner Wohnung nicht besser wurde, versuchte er sie zu verkaufen. Das gelang ihm auch. Aber wie so oft vor dem Kauf einer Wohnung wohnt der Käufer nicht zur Probe, sondern besichtigt das zu kaufende Objekt nur kurz. So auch in diesem Fall. Und bei der Besichtigung war es leise.

Die Überraschung war für die neue Eigentümerin dann groß, als sie in ihrer neu erworbenen Wohnung sogar Gespräche aus der Tagesstätte mit anhören konnte. Die Lärmdämmung war so schlecht, dass ohne den Einsatz von Gehörschutz an Ruhe nicht zu denken war.

„Nichts wie weg da!“ war daraufhin ihr Wunsch. Aber kann man eine Wohnung wegen Lärm einfach so zurückgeben? „Kann man!“ urteilte das Landgericht Coburg in diesem Fall (Aktenzeichen 23 O 358/13) und begründete das damit, dass hier ein Mangel vom Verkäufer arglistig verschwiegen wurde. Sie bekam nicht nur ihren Kaufpreis, sondern auch entstandenen Aufwand erstattet. Und der Verkäufer hat nun seine laute Immobilie wieder an der Backe, pardon: am Ohr.

Klänge sehen

Blogbeitrag gepostet am 26.11.2014

Nigel Stanford hat sein neues Musikvideo voll und ganz akustischen Experimenten gewidmet: Er visualisiert mit unterschiedliche Mitteln Schall. Das ist eigentlich nichts besonderes, alle Experimente sind so einzeln schon oft zu sehen gewesen. In diesem Video wird das ganze jedoch zu einem Gesamtkunstwerk:

Wie laut ist eigentlich kochendes Wasser?

Blogbeitrag gepostet am 06.12.2013

Lautstärke kochendes WasserManchmal gibt es Fragen von Kunden, die klingen einfach, bringen einen jedoch richtig zum Schwitzen. So die Frage von heute: „Welche Lautstärke hat kochendes Wasser?“

Wir hätten es uns denken können: Unser Kunde hatte selber zuvor gegoogelt und in einschlägigen Suchmaschinen nichts dazu gefunden. Ebenso ging es uns. Also starteten wir einen Selbstversuch und staunten nicht schlecht: Ein mittelgroßer Topf wurde halb mit Wasser gefüllt und zum kochen gebracht. Ein Schallpegelmesser lieferte die Lautstärkemessung.

LeisetreterDas stolze Ergebnis: Kochendes Wasser in einem mittelgroßen Topf ist 70 Dezibel laut. Mehr als wir gedacht hätten. Und auf einem Induktionsherd kommen noch die Herdgeräusche hinzu.

Fisch mit Gehörschutz: Der Bootsmannfisch

Blogbeitrag gepostet am 30.10.2013

Bootsmannfisch mit natürlichem GehörschutzBootsmannfische sind Stachelflosser mit einer Länge von bis zu 40 Zentimeters. Die männlichen Vertreter dieser Gattung stoßen während der Laichzeit laute Brummgeräusche aus, um die Weibchen zum Laichen zu animieren. Dabei erreichen die männlichen Bootsmannfische Lautstärken, bei denen sie selbst vermutlich innerhalb kurzer Zeit schwerhörig würden. Um dies zu verhindern hat die Natur einen natürlichen Gehörschutz realisiert: Stößt der männliche Fisch ein Brummsignal aus, so wird gleichzeitig ein Signal an die Hörsinneszellen des Tieres gesendet, welches die Empfindlichkeit für diesen Hörbereich herabsetzt und damit das Gehör schützt.

Das tiefe Brummen von 100 Herz bringt nicht nur Schiffswände zum Vibrieren. Während der Laichzeit kann das von der Schwimmblase erzeugte Signal bei mehreren beieinander brummenden Männchen zu einer erheblichen Lärmbelastung führen. So geschehen in Südengland.

LeisetreterDas Gehör der Bootsmannfischweibchen ist nicht weniger überraschend ausgestattet: Erst der erhöhte Östrogenspiegel währen der Laichzeit sorgt für eine Öffnung der Ohren und damit für eine Empfindlichkeit für das Brummen der Männer. Intelligente Gehörschutzlösungen aus der Natur!

Pi klingt – und hat Hitpotential

Blogbeitrag gepostet am 21.08.2013

Hand aufs Herz: Wer hat sie in der Schule gehasst? Wer hat sie geliebt?
Die mathematische Konstante Pi ist aus dem Schulunterricht nicht wegzudenken. Auch in der Akustik hat sie wichtige Aufgaben:  Mit ihr lassen sich z.B. Sinuswellen mathematisch darstellen.

LeisetreterFür den Leisetreter-Blog ist der eigentliche Grund für dieses Posting jedoch ein ganz anderer: Pi klingt klasse!

Der Komponist Michael John Blake aus Portland hat die Ziffern von Pi einzelnen Tönen zugeordnet und auf verschiedenen Instrumenten eingespielt. Heraus kam eine Mischung aus Indi-Pop und melodischem Soundtrack für den französischen Film „Amelie“. Hörenswert auf jeden Fall. Und wenn man es mehrfach anhört, birgt es eine gewisse Mitwippgefahr in sich.

Der Song im Video endet zwar, ließe sich jedoch beinahe endlos weiter spielen. Schließlich ist Pi derzeit auf zehn Billionen Stellen genau berechnet – Ende offen…

via

Hörverlustsimulator

Blogbeitrag gepostet am 12.04.2013

HearLoss Hörverlust-SimulatorAuf der Website der University College London steht ein interessantes Tool zum Download: HearLoss – Eine Software, welche die Auswirkungen eines Hörverlustes demonstriert.

Nach Installation des Programmes stehen vier verschiedene Hörvermögen bzw. Hörverlustarten zur Auswahl: Normalhörend, leichter/mittlerer/schwere Hörverlust. Die Startversion der Software kommt mit drei Soundfiles: Sprache, Musik und Hintergrundgeräusch. Die Sounds können bei der Wiedergabe gemischt werden. Während die Klänge zu hören sind, lassen sich die Einschränkungen (leicht/mittel/schwer) in drei verschiedenen Kategorien umschalten und miteinander kombinieren:

  • Verlust an Lautstärkeempfindlichkeit
  • Verlust an Frequenzauflösung (Simulation eines Höchtonhörverlustes in verschiedenen Stärken)
  • Verlust des Unterscheidungsvermögens von Tonhöhen

Besonders interessant: Es lassen sich eigenen Soundfiles in das Programm nachladen und durch die Simulation schicken.

Sie Software läuft auf Windows-Systemen und steht sogar in einer deutschsprachigen Version auf der Website der UCL kostenlos bereit: Zum Download.

LeisetreterHearLoss ist ein eindrucksvolles Tool, um sich in die Hörweise von Menschen mit Hörverlust hineindenken zu können. Schnell wird klar, dass Schwerhörigkeit nicht gleichzeitig völlige Taubheit bedeutet. Und ebenso schnell wird klar: Ein Hörverlust hat krasse Folgen. Es lohnt sich das Gehör zu schützen. Gehörschutz kann solche Hörverluste verhindern helfen.

Loopings für die Ohren – eine musikalische Achterbahnfahrt

Blogbeitrag gepostet am 11.10.2012

Klassische Musik live zu erleben ist ein besonderes Erlebnis für die Ohren – und für die Augen. Die Emotionen, die dabei freigesetzt werden, lassen sich durch eine CD oder ein MP3 nicht so einfach reproduzieren.

Doch wie macht man Menschen die emotionalen Momente eines Konzertbesuchs deutlich?

Das Zürcher Kammerorchester hat einen ganz besonderen Weg gefunden, um zu visualisieren, wie aufregend ein Konzertbesuch sein kann: Zur Musik aus „Symphonie Nr. 2“ von Ferdinand Ries ließen sie eine Achterbahnfahrt auf Notenlinien virtualisieren. Das Ergebnis ist eine ganz besonderer Rollercoaster-Trip:

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