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Leisetreter -
Der Gehörschutz-Blog

Todesursache Lärm

Blogbeitrag gepostet am 04.12.2015

Straßenlärm

Er begleitet uns alltäglich und ist leider aus vielen Leben nicht mehr wegzudenken – der Lärm. Sobald Sie in einer größeren Stadt wohnen, sind Sie es gewohnt rund um die Uhr von Autos, Lkws, Bus, Bahn oder Flugzeugen beschallt zu werden. Die WHO hat eine Studie veröffentlicht und darin gezeigt, dass die Lärmbelastung für den europäischen Raum viel zu hoch ist und zu vielen Herzerkrankungen führt. Für uns als Gehörschutz-Shop eine wichtige Studie, die wir uns einmal näher angesehen haben:

Lebensraum wird immer lauter

Der menschliche Körper reagiert negativ auf die Dauerbeschallung und braucht ab und zu eine Pause vom täglichen Krach. Viele Menschen leiden unter den Folgeerscheinungen, die der Lärm mit sich bringt. Sie klagen über Schlafstörungen oder Gereiztheit. Im schlimmsten Fall führen lärmvolle Umgebungen zu Herzerkrankungen oder gar Herzinfarkten. Mittlerweile werden von vielen Umweltbehörden mehr Bemühungen für die Lärmvermeidung gefordert. Immer mehr Menschen schützen sich selbst mit Gehörschutz vor dem Krach, weil die Umgebung immer lauter wird. Die WHO fordert, die EU müsse sich darum bemühen, die Geräuschkulisse zu reduzieren um ein gesundes Leben zu ermöglichen.

Studie zeigt erschreckende Zahlen

Laut der Studie sind 1,8 % aller Herzinfarkte der Menschen in wirtschaftlich starken EU-Ländern auf Lärmbelastung zurückzuführen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Mehr erfahren…

Wenn Autos zu leise sind

Blogbeitrag gepostet am 25.11.2015

Sind E-Mobile zu leise?

Mit dem EU-Projekt eVADER soll ein Problem von Elektroautos beseitigt werden: Sie sind so leise, dass sie im Straßenverkehr manchmal viel zu spät wahrgenommen werden. Lösen will man das Problem mit künstlichen Signalen, die ein Elektroauto abgibt, um Passanten so zu warnen. eVADER (Electric Vehicle Alert for Detection and Emergency Response) wird von führenden Autoherstellern vorangetrieben. Unter anderem befinden sich Nissan, Peugeot, Citroen und Renault in diesem Konsortium. Unterstützt werden die Hersteller von Automobil-Zulieferbetrieben wie Continental und Forschungseinrichtungen wie der Universität Darmstadt.

Wie funktioniert das System eVADER?

eVADER funktioniert auf den ersten Blick relativ einfach, das Warnsystem ist technisch aber durchaus anspruchsvoll. Kameras im Fahrzeug scannen das gesamte Blickfeld in Fahrtrichtung. Personen, die in sich in diesem Bereich aufhalten, werden erkannt und als potenzielle Gefahrenquelle ausgemacht. Das System leitet das Signal an die verschiedenen Lautsprecher weiter, die sich im vorderen und hinteren Teil des Fahrzeugs befinden. Diese Lautsprecher werden dann Mehr erfahren…

Airbus A380: Für die einen zu laut, für die anderen zu leise

Blogbeitrag gepostet am 09.10.2015

Airbus-A380-LärmAngekündigt war das das größte Verkehrsflugzeug aller Zeiten als Himmelsflüsterer: Der Airbus A380 sollte besonders leise Triebwerke besitzen und durch die hohe Anzahl der Passagiere an Bord die Gesamtzahl der Stars und Landungen reduzieren. Die Ausweitung der Passagierzahlen weltweit hat das letzte Argument bereits zunichte gemacht. Und die Lautstärke der Triebwerke? Hier handelt es sich technisch gesehen tatsächlich um vergleichsweise leise Antriebe. Viele Anwohner im Bereich der Start- und Landbahnen sehen das jedoch anders. Es häufen sich Stimmen, die von subjektiv mehr Lärm sprechen im Zusammenhang mit den A380-Starts. Ein möglicher Grund dafür ist schnell gefunden.

Schaut man sich an, wie der A380 startet, dann sieht man schnell: Durch seine Größe und sein Gewicht benötigt er einen deutlich längeren Anlauf, um sich in die Lüfte zu schwingen. Bürgerinitiativen haben recherchiert, dass eine A380 14 Kilometer nach dem Abheben nur 877 Meter Höhe erreicht hat. Viele andere Flugzeuge haben nach der Strecke bereits deutlich über 1000 Meter Flughöhe. Eine Boeing 777 z.B. hat eine Flughöhe von bereits Mehr erfahren…

Wie man Lastwagen aus Wohngebieten fernhält

Blogbeitrag gepostet am 19.08.2015

LKW-LaermDie meisten Städte wissen genau, in welcher Straße wieviel Lärm durch Straßenverkehr verursacht wird. Aufgrund einer EU-Richtlinie haben sie Lärmkarten erstellen lassen. Zum Teil sind die öffentlich einsehbar.

In mancher Regionen werden nun Maßnahmen ergriffen. Die Stadt Bonn z.B. hat erkannt, dass LKW oft Stecken durch Wohngebiete nutzen und dadurch die Lärmbeslastung in den Bereichen erheblich steigern. Der Bonner Generalanzeiger berichtet über einen geplanten Maßnahmenkatalog, um das zu ändern. In Bonn will man die LKW in Zukunft durch Umgehungsbeschilderungen aus den Wohngebieten heraus halten. Außerdem setzt man darauf, dass die LKW-Fahrer Navigationssysteme mit Anbindung an die Navigationsdaten des Systems „mobil-im-rheinland.de“ einsetzen. Die Daten weisen bestimmte Strecken als ungeeignet für den Schwerlastverkehr aus.

Der Ansatz ist gut. Doch: Wieviele LKW-Fahrer werden die zeit- und kostenintensiven Umwege nutzen?

Foto von O. Nordsieck, Bildquelle: Wikipedia.

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