Eine Menschenmenge die vor einer Konzertbühne feiert. Eine Menschenmenge die vor einer Konzertbühne feiert.

Welches ist der beste Gehörschutz fürs Konzert?

Hohe Lautstärken, riesige Boxentürme: Auf Musikkonzerten kann das Gehör Schaden erleiden. Sich davor zu schützen ist ganz einfach.

Auch schöne Musik kann gefährlich laut werden

Wer sich mit Lärmschutz rund um das Thema "Konzert" beschäftigt, hat bereits eine wichtige Erkenntnis gewonnen: Musik kann Lautstärken erreichen, die das Hörvermögen irreparabel schädigen können. Um das zu vermeiden, ist Gehörschutz ein gutes Mittel. Doch welcher Ohrstöpsel / Gehörschutz ist der richtige?

Wie laut wird es auf einem Konzert?

Zunächst steht die Frage im Vordergrund: Wie laut wird es eigentlich auf Konzerten? Das ist sehr unterschiedlich. Es hängt nicht nur von der Art der Musik ab, sondern auch von der Konzerthalle. Und natürlich davon, wie laut die Soundanlage beim Soundcheck ausgefahren wurde.

Ganz wichtig ist auch die Frage des Standortes: Wer rechts und links vor der Bühne vor den Boxentürmen steht, hat eine ungleich höhere Schallbelastung auszuhalten als Gäste, die sich in der Mitte eines Saales befinden.

Schnelle Rechenaufgabe

Stellen wir uns vor, wir sind auf einem Konzert und die lauten Musikpassagen kommen mit etwa 100 Dezibel bei unseren Ohren an. Gehen wir von der Empfehlung der Berufsgenossenschaften aus, so würden bereits 20 Dezibel Lärmdämmung ausreichen, um die geforderte maximale Lärmbelastung von 80 Dezibel zu erreichen.

20 Dezibel Dämmung – das ist für einen Gehörschutz gar nicht viel. Die meisten Schaumstoffstöpsel dämmen viel stärker. Einige Musikgehörschützer jedoch nicht und die wollen wir uns nachfolgend etwas genauer anschauen.

Geringe Dämmung und Klangfilter

Musikgehörschutz zeichnet sich meistens durch ein Filtersystem aus. Der Filter erfüllt drei wichtige Aufgaben:

Ein Ohr mit eingesetztem Gehörschutz.

1.: Belüftung
Durch den Filter gelangt Luft in das Ohr. Das ist besonders wichtig, wenn der Gehörschutz längere Zeit getragen werden soll, also z.B. 2 Stunden auf einem Konzert. Das Ohr wird belüftet und es bildet sich weniger Feuchtigkeit im Gehörgang.

2.: Klangausgleich
Der Filter beeinflusst den Klang. Dabei versuchen Musikgehörschützer mit Hilfe der Filter ein möglichst ausgewogenes Klangbild zu erreichen. Sie klingen nicht so dumpf wie ein Schaumstoffstöpsel.

3.: Verschlusswirkung verhindern
Im Rechenbeispiel haben wir gesehen, dass keine 30 oder gar 40 dB Schalldämmung nötig sind. Der Filter lässt kontrolliert Schall in das Ohr und regelt die Schalldämmung so auf ein mittleres Maß, ohne das Ohr akustisch komplett zu verschließen.

Auf die Details geachtet

Wer Gehörschutz auf Konzerten trägt, der möchte meist nicht mit neonfarbenen Arbeitsschutzstöpseln gesehen werden. Musikohrstöpsel sind daher oft besonders unauffällig.

Weil ein Konzert schon mal etwas länger dauern kann, zeichnet sich Musikgehörschutz durch sehr weiche Lamellen aus, die sich über längere Zeit an das Ohr anschmiegen, ohne Druck aufzubauen. So bleiben gefürchtete Druckstellen aus.

Wichtig ist ein hosentaschengeeignetes, kleines Etui, das sich auf dem Konzert gut verstauen lässt. Und weil man häufiger mal auf Konzerte geht, macht es Sinn, den Gehörschutz nach dem Tragen zu reinigen. Einige Musikgehörschützer haben dazu sogar ein Reinigungsspray serienmäßig im Lieferumfang.

Alle auf einen Blick

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