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Symphonische Milch

Blogbeitrag gepostet am 19.08.2011

Bereits vor einigen Jahren gelang in einer Studie von Psychologen der University of Leicester der Nachweis, dass Musik Einfluss auf das Wohlbefinden von Kühen hat, und auf die Menge der Milch, die sie geben. Besonders weit oben in der Liste der Kuhfavoriten: Ludwig van Beethovens „Pastorale“.

Vermutlich war es Beethovens Nummer eins in dieser Hitliste, welche die Marketingabteilung des Konzerthauses Dortmund dazu bewog, über eine ausgefallene Aktion nachzudenken. Sie verfrachtete ihre Musiker in einen örtlichen Kuhstall und ließen sie dort klassische Musik vor den 180 anwesenden Tieren aufführen.

Parallel dazu tauchten in Bioläden der Region Milchflaschen mit passenden Labeln auf: Jaroussky-Milch, Harding-Milch, Junge-Wilde-Milch – den Namen erhielten die schlichten Flaschen nach den jeweiligen Solisten. Auf der Rückseite wurde erklärt, welche Komponisten die Tiere hörten, bevor die die Milch gaben.

Eine schöne Idee, die mal aus einer ganz anderen Richtung zeigt, welchen Einfluss Schallereignisse auf die Körperfunktionen haben. Ob die Milchsorten tatsächlich unterschiedlich schmeckte, lag sicher im Gaumen des Genießers. Angeblich deckte sie jedoch bereits 11% des täglichen Musikbedarfs. ;-)

Die Menge der Milchabgabe, das soll nicht unerwähnt bleiben, lässt sich durch klassische Musik übrigens lediglich um maximal 3% steigern.

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